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Generation Z Trends durch die Corona-Krise aus Sicht von Studierenden:

Wie gehen Studierende mit der Corona-Krise um?
Wie verĂ€ndern sich Studium, Lernen und PrĂŒfungen durch diese Krise?
Welche Empfehlungen geben sie Kommilitonen, Hochschulen und der Politik?

Auswirkungen der Corona-Krise auf Studierende: Die Antworten gibt’s hier im Trendblog zu lesen, im Trendtalk zu sehen und im Trendcast zu hören.

Die hier dargestellten Trends und Ergebnisse basieren auf einer nicht reprĂ€sentativen Trendanalyse mit deutschsprachigen Studierenden zum Thema “Auswirkungen der Corona-Krise auf Studierende”. Mit der Studie “Junge Deutsche” wird der Jugendforscher Simon Schnetzer die zentralen Fragestellungen aufgreifen und 2021 reprĂ€sentative Ergebnisse prĂ€sentieren.


1 . GenZ Trendanalyse - die 4 wichtigsten Erkenntnisse

    1. Das Schlimmste ist die Unsicherheit
      Da es total unklar ist, wann und wie es weitergeht, fehlen Studierenden Ziele, fĂŒr die es sich lohnt zu lernen und zu arbeiten » Motivationsloch
    2. Klarheit in Sachen Online wĂŒrde helfen: PrĂŒfungen, Lernen & Co.
      Die Hochschulen und UniversitĂ€ten stellen Lehre und PrĂŒfungen nicht konsequent auf online um. PrĂŒfungen werden verschoben, die Ungewissheit ist groß und die Folgeprobleme fĂŒr Studierende tĂŒrmen sich am Horizont auf
      » get digital NOW
    3. Gemischtes Bild bzgl. Gesundheit
      Körperlich geht es vielen gerade so gut wie nie, weil sie die viele Zeit fĂŒr Sport und frische Luft nutzen. Anderen geht es körperlich nicht so gut, weil sie Angst haben rauszugehen und sich alleine nicht so motivieren können. Mental setzt Studierenden zu, dass ihnen das Studium aktuell keine Ziele in Form von PrĂŒfungen bietet, das Lernen in der Bib fehlt, die soziale Isolation anstrengt und sich das Wochenende genauso anfĂŒhlt wie der Alltag
      » Struktur und Weitermachen hilft
    4. Wirkliches Miteinander ist jetzt viel mehr wert
      Durch diese Krise erfĂ€hrt die Generation Z, wie essentiell wichtig der persönliche, Austausch ist: GesprĂ€che, NĂ€he, BerĂŒhrung. Besonders hart trifft es Singles und Menschen in Fernbeziehung
      » GenerationenprÀgend 

2 . Auswirkungen der Corona-Krise auf Studierende

Nachfolgend einige Zitate (leicht gekĂŒrzt) von Studierenden, die verschiedene Themen gut illustrieren.

Auswirkungen der Corona-Krise auf das allgemeine Befinden

Markus 🙁 Was mich am meisten beansprucht oder nervt, ist die unklare Kommunikation ohne Klarheit fĂŒr Kurse und PrĂŒfungen. 

Sally 🙂 Schön an der Situation gerade ist, dass wir als duale Studenten nicht so betroffen sind 

Amelie 🙂 Cool, dass die Uni Innsbruck es so schnell geschafft hat die Lehre und PrĂŒfungen auf online umzustellen. Allerdings erfordert das Studium dadurch mehr Arbeit und Zeit. 

Christof 🙁 Kommunikation durch die Hochschule fĂŒhlt sich an wie eine Zeitgewinnen-wollen. PrĂŒfungen ins nĂ€chste Semester zu schieben macht mir Bauchschmerzen. Es wĂ€re doch nicht so schwer, PrĂŒfungen auf online umzustellen. Oder?

Amelie 🙁 Ich bin eher der Bib-Lerner. Jetzt bin ich zurĂŒck zu meinen Eltern gezogen und bin nicht so produktiv wie sonst. 

Marina 🙁 Ich lerne sonst viel in Gruppen, damit man sich gegenseitig was erklĂ€ren kann. Aber das fĂ€llt weg oder ist jedenfalls schwerer.

Auswirkungen der Corona-Krise auf Studium und Lernen

Markus 🙁 Was mich am meisten beansprucht oder nervt, ist die unklare Kommunikation ohne Klarheit fĂŒr Kurse und PrĂŒfungen. 

Sally 🙂 Schön an der Situation gerade ist, dass wir als duale Studenten nicht so betroffen sind 

Amelie 🙂 Cool, dass die Uni Innsbruck es so schnell geschafft hat die Lehre und PrĂŒfungen auf online umzustellen. Allerdings erfordert das Studium dadurch mehr Arbeit und Zeit. 

Christof 🙁 Kommunikation durch die Hochschule fĂŒhlt sich an wie eine Zeitgewinnen-wollen. PrĂŒfungen ins nĂ€chste Semester zu schieben macht mir Bauchschmerzen. Es wĂ€re doch nicht so schwer, PrĂŒfungen auf online umzustellen. Oder?

Amelie 🙁 Ich bin eher der Bib-Lerner. Jetzt bin ich zurĂŒck zu meinen Eltern gezogen und bin nicht so produktiv wie sonst. 

Marina 🙁 Ich lerne sonst viel in Gruppen, damit man sich gegenseitig was erklĂ€ren kann. Aber das fĂ€llt weg oder ist jedenfalls schwerer.

Auswirkungen der Corona-Krise auf Arbeit & Finanzen

Sally 🙂 Ich kann richtig Geld sparen. Ich gebe kein Geld fĂŒr Feiern und Ausgehen aus. Nur die Miete  und Online-Shopping.

Marina 🙁 Wenn mein Folgesemester in den Januar hineingeht, kann ich in den Winterferien nicht wie sonst als Skilehrerin arbeiten. 

Kathi 🙁 Meine Jobs, die ich als Freiberuflerin nebenher mache, sind leider alle abgesagt. Zum GlĂŒck ist der Hiwi-Job an der Hochschule safe. 

Christof 🙁 Mit meinen Nebenjobs in der Gastronomie geht im Moment leider gar nichts. Markus 🙁 Es besorgt mich, wie viele Freunde und Bekannte betroffen sind, weil die Jungen die ersten sind, die bei Kurzarbeit betroffen sind und ExistenzĂ€ngste haben.

Wie wird die Corona-Krise euch verÀndern?

Marina 🙂 Ich werde den normalen Alltag wieder mehr schĂ€tzen, dass man Termine hat, zu denen man hinmuss und wir hoffentlich wieder freie Grenzen haben.

Sally 🙂 Die Zeit nach dem Virus wird eine der schönsten Zeiten. Weil wir wieder auf die Straße können und andere face-to-face treffen können, uns umarmen oder spazieren gehen ohne 2 m Abstand. Ich hoffe, dass diese WertschĂ€tzung anhĂ€lt. 

Amelie 🙂 Ich werde mir mehr Zeit fĂŒr Dinge einrĂ€umen, die mir wirklich wichtig sind. 

Christof 🙂 Die Erkenntnis, dass das wirkliche, persönliche Miteinander etwas ganz wichtiges ist. Familie, Freunde und Miteinander wird einen viel höheren Stellenwert bekommen.  

Markus 🙂 Ich habe mich an ganz vielem neu ausprobiert. Ich werde das Kreative mitnehmen. Und ich hoffe, dass kĂŒnftig viele Jobs im Homeoffice möglich sein werden. 

Kathi 😐 Wir werden lernen (mĂŒssen) mit weniger Geld umzugehen und mehr zu sparen, um fĂŒr eine neue Krise gewappnet zu sein. 

Amelie 😐 Die Erkenntnis, was fĂŒr ein Luxus es ist, dass wir trotz Krise so (relativ) wenige Sorgen haben.  


3. Teilnehmende des GenZ Trendtalks “Corona-Krise”

Teilnehmer: Studenten - Trendtalk Generation Z

Sally, 2. Semester Medienmanagement und Kommunikation in Mannheim

Amelie, 6. Semester Erziehungswissenschaft in Innsbruck 

Lisa, 2. Semester Medienmanagement und Kommunikation in Mannheim

Markus, 2. Semester Medienmanagement und Kommunikation in Mannheim

Christof, 2. Semester Medienmanagement und Kommunikation in Mannheim

Marina, 6. Semester Medizin in Tschechien

Kathi, 1. Semester Sportwissenschaften in Leipzig

ZUM TRENDTALK BEI YOUTUBE

4. Fazit

Es ist noch zu frĂŒh, um zu wissen, was sich letztlich verĂ€ndern wird. Deswegen eignet sich ein Format wie der Trendtalk sehr gut, um Auswirkungen der Corona-Krise auf Studierende und andere junge Zielgruppen zu beobachten und verstehen. Was schon jetzt klar ist: Hochschulen und UniversitĂ€ten sollten schneller und entschlossener Lehre und PrĂŒfungen auf online umstellen, um die Lebens- und Karriereplanung so vieler junger Menschen nicht unnötig durcheinander zu wirbeln. Und ich freue mich auf den FrĂŒhling der GefĂŒhle, wenn junge Menschen sich wieder treffen können, mit der neuen Erkenntnis, wie wichtig, wie schön, wie essentiell das persönliche und körperliche Miteinander ist.