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1. Wer ist die Generation Z?

Die Generation Z bezeichnet junge Menschen, die zwischen den Jahren 2000 und 2019 geboren sind. Im englischsprachigen Raum wird sie gerne als GenZ oder Gen Z bezeichnet. Die Generation Z folgt auf die Generation Y (auch Millennials genannt) und ist die erste Generation, die mit dem Smartphone aufwächst. Auf die Generation Z folgt übrigens die Generation Alpha.

Grafik mit Zeitstrahl: Generationenübersicht von Simon Schnetzer Jugendforscher
Junge Frau mit Hund: Wer ist die Generation Z

Generation ZLiteraturliste

Sie suchen Bücher oder spannende Hochschularbeit zum Thema Generation Z? Eine übersichtlich gegliederte Literaturliste zur Generation Z – recherchiert und zusammengestellt von Simon Schnetzer.

zur Literaturliste

2. Was ist die Altersabgrenzung der Generation Z?

Der Generation Z werden unterschiedliche Geburtsjahrgänge zugeschrieben. Sehr populär in den Medien ist der Start der Generation ab dem Jahr 1995. Für eine sinnvolle Abgrenzung zur Vorgänger Generation (Generation Y) ist aus meiner Sicht 2000 relevanter.

Seit 2007 gibt es das iPhone und seitdem haben Smartphones fundamental verändert, wie wir kommunizieren und einkaufen, uns informieren und organisieren … Ein junger Mensch, der 1995 geboren ist und mit mit 12 oder 15 Jahren ein Smartphone bekommt, hatte die prägendsten Jahre für seine Verhaltensweise ohne Smartphone erlebt. Für junge Leute ab 2000 ist das Smartphone ganz normal, es ist aus dem Alltag nicht wegzudenken und ganz wichtig: Ihr Verhalten ist anders!


3. Was sind die wichtigsten Unterschiede der Generation Z im Vergleich zur Generation Y?

Eine Übersicht zu diesem Thema finden Sie auf der Themenseite “ Generation Y und Generation Z im Vergleich“. Anhand 6 unterschiedlicher Kategorien werden signifikante Unterschiede der beiden Generationen aufgezeigt.

Gen Y und Z im Vergleich

4. Was sind die fünf Haupteigenschaften der GenZ?

Mutter Tochter: Haupteigenschaft Generation Z Geborgenheit in der Familie

Diese Merkmale der Generation Z basieren auf der Studie “Junge Deutsche” und den verschiedenen Interview- und Zukunftsformaten, die Simon Schnetzer mit der Generation Z regelmäßig durchführt.

  • Die Generation Z ist immer online. Das Real Life ist mit dem digitalen verschmolzen.
  • Die Generation Z hat große Schwierigkeiten Entscheidungen zu treffen. Es gibt zu viele Möglichkeiten, zu viel Information und zu wenig Zeit, um in Ruhe über die Entscheidung nachzudenken.
  • Die Generation Z steht unter enormem Leistungsdruck. Weil sie sich permanent über Social Media mit dem (vermeintlich) schönen Leben der anderen vergleichen, sich schlecht fühlen und getroffene Entscheidungen wieder in Frage stellen.
  • Die Generation Z ist maximal unverbindlich. Egal ob es um eine Verabredung oder einen neuen Job geht, eine Entscheidung ist nur ein Zwischenstand, bis etwas besseres kommt.
  • Die Generation Z setzt auf die Geborgenheit der Familie. Der Rückhalt in der Familie ist heute so wichtig wie nie zuvor, da so viele Beziehungen der Generation Z nur digital gepflegt werden und im realen Leben nicht belastbar sind. Wer nimmt dich in den Arm, wenn es dir schlecht geht und ein Like nicht hilft?

5. Die fünf wichtigsten Werte der Generation Z?

Werte sind der innere Kompass mit dem junge Menschen sich orientieren und woran Sie messen, ob Entscheidungen gut sind. Die wichtigsten Werte für die Generation Z haben sich seit den letzten Untersuchungen der Studie “Junge Deutsche” nicht verändert:

  1. Gesundheit
  2. Freiheit
  3. Freundschaft
  4. Gerechtigkeit
  5. Familie

Geschlechterunterschiede: Werte die Jungen oder Mädchen wichtiger sind

Zwischen Geschlechtern lassen sich bei Werten interessante Unterschiede beobachten:

Diese Werte sind für Mädchen wichtiger als für Jungen
Familie, Gerechtigkeit, Respekt / Anerkennung und Hilfsbereitschaft

Diese Werte sind für Jungen wichtiger als für Mädchen
Pünktlichkeit, Freiheit, Leistung / Karriere

Die ausführlichen Daten gibt es in der Studie “Junge Deutsche 2019”

Studienergebnisse 2019
Icon mit Fläche: weibliche Werte
Icon mit Fläche: männliche Werte

6. Was ist typisch für die Generation Z?

Lebensphase:

Vertreter*innen der Generation Z sind überwiegend Single, haben (noch) keine Kinder und haben (bis auf die Azubis und Ausgelernten in der Regel) noch kein eigenes Einkommen.

Diese Einflüsse prägen die Lebenssituation der Generation Z am meisten:

Zusammenhalt in der Familie, Smartphone-Nutzung, Leistungsdruck, Angst vor der Zukunft, Heimatverbundenheit

Die Vorbilder der Generation Z:

Die wichtigsten Vorbilder der Generation Z sind die Eltern (Mama und Papa) und erfolgreiche Unternehmer / Visionäre wie Elon Musk. Allerdings haben auch viele keine Vorbilder oder sagen, dass sie selbst ihr größtes Vorbild sind (“Ich” als Vorbild).

Was die Generation Z selbst typisch für sich findet:

feiern, zu viel Zeit mit dem Handy verbringen, Social Media/Netflix/Fortnite, Selbstinszenierung auf Instagram & Co., zu wenig echte Kommunikation (im Real Life)

Beschriebene Hände: Ich als Vorbild der Generation Z

7. Welche Herausforderungen bringt die Generation Z für den Arbeitsmarkt?

Die größte Herausforderung für Arbeitgeber durch die Generation Z ist, dass junge Menschen Instant-Feedback gewohnt sind. Das klingt zunächst harmlos, doch die Auswirkungen davon ziehen sich durch alle Bereiche. Auf die Bewerbung erwarten Bewerber*innen der Generation Z sofort eine Rückmeldung. Für eine erledigte Aufgabe erwarten Mitarbeiter*innen sofort eine Rückmeldung. Und wenn sie die nicht bekommen, sind sie verunsichert.

Meine Tipps für Personaler im Umgang mit der Generation Z präsentiere ich in einem eigenen Beitrag:

zum Beitrag

8. Wie kann man die Generation Z begeistern?

Der zuverlässigste Weg, um die Generation Z zu begeistern ist, indem man Sie diese Zielgruppe beteiligen und ihr den Freiraum geben, Lösungen für Ihre Herausforderung zu entwickeln. Meine Vorgehensweise in vier Schritten

Schaubild: 4 Schritte für Begeisterung der Generation Z - Simon Schnetzer

Zum Beispiel für die schwierige Fragestellung “Die Generation Z mit Kirche begeistern”, eine Ausführliche 4-Schritte-Anleitung ist diesem Beitrag enthalten:

Zum Beitrag
Freude einer jungen Frau: Generation Z begeistern

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9. Zusammenfassung und Fazit

Wir müssen nicht darüber streiten, ob es eine Generation Z gibt oder nicht. Es ist zu offensichtlich, dass sich junge Leute heute dank Smartphones total anders verhalten, obwohl sich Werte und Grundbedürfnisse in den letzten Jahrzehnten kaum verändert haben. Der Schlüssel, um erfolgreich mit der Generation Z zu arbeiten, ist, ihnen zuzuhören und sie zu beteiligen. Als Ergebnis werden Sie verstehen, wie die Generation Z tickt und warum. Und sie werden passende Maßnahmen nicht für die Generation Z entwickeln sondern mit ihr.


10. Machen Sie die Generation Z zu Ihren Zukunftsgestaltern

Buchen Sie die Generation Z Zukunftsgestalter-Keynote von Simon Schnetzer oder einen Zukunftsgestalter Workshop mit der Generation Z für Ihre Herausforderung.

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Simon Schnetzer Portrait Zukunftsgestalter ©piomars